Nichts. Was im Leben wichtig ist.

Pressestimmen "Nichts. Was im Leben wichtig ist" von Janne Teller, Theater-AG Marienschule Limburg

 

"Was ist im Leben wichtig? Die Theater-AG der Marienschule warf Fragen auf und gab Antworten - Nicht immer schön, wie im richtigen Leben. Mit ihrer schockierenden Inszenierung des Theaterstückes „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ überzeugte die Theater-AG der Limburger Marienschule unter der Leitung von Cara Basquitt. (...) Verlorene Unschuld, ein ausgegrabener Sarg und ein abgetrennter Finger - das Theaterstück „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ nach Janne Teller war tatsächlich nichts für schwache Nerven. (...) Die von Regisseurin Cara Basquitt geleitete Inszenierung überzeugte (...) durch Spielfreude und großen Ideenreichtum. Dadurch fühlte man sich als Zuschauer auch mitten in die dramatische Handlung hineinversetzt."

Von Dr. Johannes König, Nassauische Neue Presse, 22. April 2013

Link: http://www.nnp.de/lokales/limburg_und_umgebung/Was-ist-im-Leben-wichtig;art680,417364

 

"Die Suche nach dem Sinn des Lebens (...) Die Marienschülerinnen laden am kommenden Wochenende zur Theaterabenden ein. Das Stück „Nichts. Was im Leben wichtig ist“ nach dem gleichnamigen Roman von Janne Teller, das die Theater-AG der Marienschule unter der Leitung von Cara Basquitt auf die Bühne in der Aula bringt, setzt sich mit der Suche nach dem Sinn des Lebens auseinander, mit der fast jeder Mensch einmal konfrontiert wird. Die Sehnsucht nach Bedeutung als urmenschliches Bedürfnis wird in diesem Stück aufgegriffen und es wird aufgezeigt, welche Kettenreaktion der Verlust der Bedeutung auslösen kann. Zum Inhalt: Der Schüler Pierre Anthon verlässt eines Tages mitten im Unterricht seine Klasse und verkündet: „Nichts bedeutet irgendwas. Das weiß ich schon lange. Deshalb lohnt es sich nicht, irgendetwas zu tun. Das habe ich gerade herausgefunden.“ Er nimmt seinen Platz auf einem Pflaumenbaum ein und wirft von dort aus nicht nur mit Pflaumen, sondern auch mit nihilistischen Äußerungen um sich. Seine Mitschüler wollen ihn vom Gegenteil überzeugen und sammeln in einem alten stillgelegten Sägewerk wertvolle Dinge, aus denen der „Berg der Bedeutung“ entsteht. Da zunächst niemand etwas wirklich Bedeutsames hergeben möchte, wird die persönliche Abgabe eingefordert. Jeder, der bereits eine Bedeutung abgeliefert hat, darf nun bestimmen, wer als nächsten dran ist und was diese Person abgeben muss. Es beginnt harmlos mit der Abgabe von Lieblingsschuhen, doch nach und nach müssen immer drastischere Opfer gebracht werden: Ein Hamster, eine Adoptionsurkunde, das Kreuz aus der Kirche bis hin zum Zeigefinger.Die Schüler werden von den Erwachsenen entdeckt und stehen im Blitzlichtgewitter der Öffentlichkeit. Der „Berg der Bedeutung“ wird als Kunst deklariert und ein Museum bietet 3,5 Millionen Euro dafür. Die Tatsache, dass all das Pierre Anthon unbeeindruckt lässt, verstärkt die entstandene Gewaltspirale und die Katastrophe scheint nicht mehr aufzuhalten…Was ist der Sinn des Lebens? Welche Bedeutung(en) gibt es in meinem Leben? Was ist mir wirklich wichtig? Philosophieren ist in der Aula der Marienschule am Samstag, 20. April, um 20 Uhr, sowie am Sonntag, 21. April, um 18 Uhr, erwünscht; der Eintritt kostet vier Euro, ermäßigt drei Euro."

Nassauische Neue Presse, 15. April 2013