Mein Name ist Anne - Marienschule Limburg

Mein Name ist Anne - Ein Theaterstück über das Leben von Anne Frank mit Auszügen aus ihrem Tagebuch in der Übersetzung von Mirjam Pressler

Ein 13-jähriges Mädchen versteckt sich mit sieben weiteren Personen in einem Amsterdamer Hinterhaus vor den Nationalsozialisten. Die Untertaucher werden nach zwei Jahren verraten, deportiert und das Mädchen stirbt im Frühjahr 1945 im Konzentrationslager Bergen-Belsen. Während ihrer Zeit im Versteck hat sie Tagebuch geschrieben und damit ihren Aufenthalt im Hinterhaus, ihr Leben als Jüdin in der Zeit des Nationalsozialismus und ihre persönliche Entwicklung dokumentiert. Die Rede ist von Anne Frank, deren Tagebuch nach ihrem Tod der Öffentlichkeit zugänglich gemacht wurde und das weltweit millionenfach verkauft und in über 70 Sprachen übersetzt wurde.  
Die Theater-AG der Marienschule Limburg hat sich im Schuljahr 2015/2016 unter Leitung der Theaterpädagogin Cara Basquitt mit dem Leben der Anne Frank auseinandergesetzt und ist dabei den unterschiedlichsten Fragen nachgegangen: Wie wird man eigentlich erwachsen, wenn man nur wenige Quadratmeter zum Leben hat und sich diese auch noch mit sieben anderen Personen teilen muss? Welchen Einfluss hat das Leben im unmenschlichen nationalsozialistischen System auf die Entwicklung eines jungen Menschen? Was passiert mit dem jugendlichen Freiheitsdrang, wenn man eingesperrt ist? Kann man sich in einem Versteck verlieben? Wie viele Facetten stecken in Anne Frank? Die vier Aufführungen fanden im Juli 2016 in der Aula der Marienschule Limburg statt.

Die Aufführungsrechte liegen beim S. Fischer Verlag, Frankfurt am Main.