
Ein Sommernachtstraum - Gemeinde Brechen
"Ein Sommernachtstraum - frei nach William Shakespeare"
Theateraufführungen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gemeinde Brechen
Das Theaterstück „Ein Sommernachtstraum – frei nach William Shakespeare" wurde am 15., 16. und 17. November 2024 vor ca. 1000 Zuschauer*innen anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Gemeinde Brechen in der Kulturhalle in Niederbrechen aufgeführt. Rund 50 Akteur*innen brachten die Komödie schauspielerisch und tänzerisch auf die Bühne, zahlreiche Helfer*innen unterstützen hinter den Kulissen.
„Ein Sommernachtstraum“ handelt von den Irrungen und Wirrungen der Liebe und startet mit den Vorbereitungen für die bevorstehende Hochzeit von Theseus und Hippolyta am Hof von Athen. Eine Laien-Theatergruppe von Handwerker*innen studiert parallel ein Stück ein, das sie bei den Feierlichkeiten präsentieren wollen. Dann sind da auch noch Hermia und Lysander. Die Beiden wollen ebenfalls heiraten, doch Hermias Vater ist gegen die Beziehung. Er will seine Tochter lieber an der Seite von Demetrius sehen. Hermias gute Freundin Helena wiederum ist in Demetrius verliebt, doch er erwidert ihre Gefühle nicht. Die vier jungen Menschen flüchten in den Wald, wo sich ein Ehe-Streit der Elfenkönigin Titania und des Elfenkönigs Oberon abspielt. Als Puck, der treue Diener Oberons und eine Zauberblume ins Spiel kommen, wird alles durcheinandergebracht und das Liebes-Chaos nimmt seinen Lauf. Dabei stellt sich die Frage: Wer liebt denn jetzt eigentlich wen?
In dieser Inszenierung trafen original Shakespeare-Text in der deutschen Übersetzung von August Wilhelm von Schlegel und moderne Sprache aufeinander. Der Shakespeare-Plot wurde dabei in die Jetztzeit überführt und mit aktuellen Zeitbezügen gespickt. Auch das Bühnenbild und die Kostüme brachten einige Überraschungen mit sich.
Das Theaterprojekt fand im Herbst 2023 seinen Auftakt. Der November und Dezember 2023 standen ganz im Zeichen von Theaterworkshops, um die Schauspielerinnen für das Projekt vorzubereiten. Nach einer kurzen Faschingspause ging es dann Ende Februar 2024 los mit den Proben für das Theaterstück. Hierbei wurden bereits eigene Ideen für die Umsetzung und Modernisierung entwickelt. Die beiden Theatertanzgruppen starteten im Mai bzw. Juni 2024 ihr Training und arbeiteten intensiv an den eigens für das Stück entwickelten Choreografien. Nach den Sommerferien ging es dann schließlich für alle Beteiligten in die heiße Probenphase. Technikpläne wurden konkretisiert, Kostüme im Fundus des Schauspiel Frankfurt ausgesucht und die Maske vorbereitet. In den Bereichen Schauspiel und Tanz feilten die jeweiligen Gruppen an den Details und das Theaterskript entwickelte sich von Probe zu Probe weiter. Zwei Wochen vor den Aufführungen verwandelte sich dann die Kulturhalle in einen Theaterraum. Bei den folgenden Durchlaufproben griffen dann alle Gewerke wie ein Puzzle ineinander. Ob Schauspiel und Tanz, Bühnenbild und Requisite, Bühnen-, Licht- und Tontechnik, Kostüm und Maske oder Projektmanagement - überall wurde gemeinsam in zahlreichen Stunden auf das Aufführungswochenende hingearbeitet.
Das Theaterprojekt wurde vom Rotary Club Limburg, der Naspa Stiftung und der Basiatus-Stiftung gefördert und vom Schauspiel Frankfurt unterstützt.
Leitungsteam Theaterprojekt und Hauptverantwortliche:
Gesamtleitung, Regie & Dramaturgie: Cara Basquitt
Theatertanzgruppen: Elena Barthelmes, Claudia Breser, Dorin Frank und Madeleine Gerlach
Bühnenbild: Cara Basquitt und Andreas „Lumpi“ Kremer
Bühnentechnik: Andreas „Lumpi“ Kremer
Licht-, Ton- und Videotechnik: Markus Hoffmann
Lichttechnik und Tragwerk: Dominik Gilberg
Kostüme: Cara Basquitt und Catrin Di Pasqua
Maske: Elena Barthelmes
Requisite: Alexander Fischbach
Presse- und Öffentlichkeitsarbeit: Silke Steul
Finanzen: Alisa Jost
Organisation: Cara Basquitt, Alexander Fischbach, Dorin Frank und Silke Steul